1.1. Einführung des GPartG

Auszugs-Entwurf - GGPD-Bundes-Programm: Punkt 1.1.


Gleichstellungs- und Gleichberechtigungspolitik für alle Minoritäten
Wir setzen uns dafür ein, das alle Minoritäten, die heute teils integriert und anerkannt sind, aber auch noch von der Gesellschaft mit Argwohn betrachtet und mit Niedertracht behandelt werden, ausnahmslos in der sogenannten Normalität gleichgestellt und gleichberechtigt werden.
Aus der derzeitigen Exklusion und Separation muß über die Integration letztlich die Inklusion hervorgehen. Die Inklusion ist unsere Hauptaufgabe und letztlich das Hauptziel der GGPD.
Die folgende Programmpunkte sind für alle Minorätäten und werden ins EU-Wahlprogramm 2014 aufgenommen:

  • 1.1.1. Die Abschaffung des LPartG, auch Homo-Ehe genannt, wäre deshalb notwendig, weil es nicht nur zehntausende Beziehungen von Schwulen und Lesben gibt, die nicht amtlich bestätigt zusammen leben, diskriminiert, sondern auch Millionen von Bürgern benachteiligt, die in anderen Partnerschaften zusammen leben und nicht vom Gesetz bevorzugt werden.
  • - Geht man beispielsweise beim homosexuellen Anteil der Gesamtbevölkerung (82 Mio.) von 5 % (4,1 Mio.) aus und rechnet die 63.000 Partnerschaften (= 126.000 Menschen), die im Zeitraum von 2001-2011 (ohne die „Scheidungen“) nach dem LPartG registriert wurden, liegt der Anteil gerade einmal nur 3,073 % (in 10 Jahren) aller Schwulen und Lesben, die in den Genuß der Vorteile, die sich aus dem LPartG ergeben, kommen. Prozentual auf die gesamte Bevölkerung sind das kaum erwähneswerte 0,15 Prozent.
  • - Rechnet man aber jetzt alle in Beziehungen lebenden Personen zusammen, die sich nicht außerehelich verpartnern können, weil es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt, dann haben laut Statistischem Bundesamt und dieser Quelle (Seite 983) * mindestens 2,8 Mio. Partnerschaften, also 5,6 Mio. Menschen (6,8 % der Deutschen) keinen Anspruch, ihre Partnerschaft abzusichern. Was wiegt da wohl mehr auf, die 0,15 % der Menschen, die die Homo-Ehe eingehen dürfen oder das Wohl aller und eine Gleichberechtigung für alle Partnerschaftsformen, deren Bevölkerungsanteil 2011 bei mindestens 6,8 % lag und heute noch höher liegt?
  • - Einen Haken hat das LPartG ebenfalls, denn es können sich auch heterosexuelle Menschen gleichen Geschlechts verpartnern lassen, wenn sie sich absichern wollen und angeben, ein Paar zu sein.
  • - Ein Gesetz, das nur einen Bruchteil der Bevölkerung solid bevorzugt und die große Masse der Menschen, die in Gemeinschaften leben und leben wollen, diskriminiert, gehört abgeschafft oder so geändert, daß alle gemeinsamen Lebensformen ab zwei Personen darin Anwendung finden.
  • - Das Gemeinschafts-Partner-Gesetz (GPartG) wäre hier die Lösung und die GGPD wird sich für diese gesetzliche Realisierung stark machen.

Partnerschaft für ALLE!

Weg mit der Homo-Ehe!

  • 1.1.2. In diesem GPartG müssen alle Menschen berücksichtigt werden, die zusammen eine Familie (mit und ohne Kinder) bilden möchten, egal mit wie vielen Personen, egal welchen Alters, egal welche sexuelle Orientierung, körperliche Identität oder ideelle Motivationen sie für ihre Lebensgemeinschaft wählen.
  • 1.1.3. Die amtliche Registrierung für Menschen, die Beziehungen nach dem GPartG eingehen wollen, um auch in den Genuß z.B. von Steuervorteilen zu kommen, muß vereinfacht werden. Beispielsweise wäre die Lösung wie in Österreich anstrebenswert: Einrichtung eines Amtszimmers, indem die Verbindung beglaubigt wird, da viele Menschen heute eben nicht mehr im herkömmlichen Sinne „heiraten“ wollen und die Ehe generell als überholt und nicht mehr zeitgemäß ansehen.
  • 1.1.4. … weitere Ausführungen folgen …
 

>>> Öffentliche Bekanntgabe des Entwurfs am 17.05.2013 für das
GGPD-Bundesprogramm zur Europawahl am 25. Mai 2014
Änderungen vorbehalten <<<

Alle Punkte werden weiter ausgearbeitet.
Eine kleine detailliertere Gesamt-Programmübersicht ist >>> hier... zu finden.

* Quelle: Statistisches Bundesamt, Seite 983